KEYNOTE 3
Vom BIM zum Digitalen Zwilling – Wie die Digitalisierung Nutzen für die Geotechnik bietet
Die Digitalisierung hat zu erheblichen Veränderungen im Planungs- und Bauprozess geführt. Für die Geotechnik ergeben sich dabei spezifische Besonderheiten. Das Fachmodell Baugrund basiert auf punktuellen, interpretierten Daten und weist somit inhärente Unsicherheiten auf. Folglich muss eine bestmögliche Näherung für die weitere Nutzung erreicht werden. Ziel ist es, neben dem aktuellen Status quo der Digitalisierung verschiedene Ideen und Impulse für zukünftige Entwicklungen zu diskutieren.
Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Sascha Henke
Sascha Henke, Lehrstuhlinhaber für Geotechnik an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg, bringt fundierte Forschungs- und Praxiserfahrung in die Diskussion. Nach seiner Ausbildung zum Bau- und Möbeltischler absolvierte er sein Studium in Bauingenieurwesen und Umwelttechnik an der TU Hamburg-Harburg. Dort promovierte er mit Auszeichnung und erhielt seine Habilitation im Fachgebiet „Geotechnik“.
Seit 2019 lehrt er an der Helmut-Schmidt-Universität und berät die BBI Geo- und Umwelttechnik Ingenieurgesellschaft mbH. Seine beruflichen Stationen umfassen die Leitung eigener Projekte, die Geschäftsführung eines Ingenieurbüros sowie Tätigkeiten in der angewandten Forschung.
Als aktives Mitglied in Fachgremien, unter anderem im Arbeitskreis „Numerik in der Geotechnik“ der DGGT und der International Society for Soil Mechanics and Geotechnical Engineering, gestaltet er die Weiterentwicklung der Branche maßgeblich mit.